Treffen mit unserem Koblenzer Oberbürgermeister David Langner am 28. Januar 2026 im Rathaus
Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde schilderte der stellvertretende Vorsitzende Justizrat Wolfgang Fensch in einem Rückblick die Beweggründe und Intentionen, die seinerzeit zur Gründung von Pro Justiz e.V. führten. Er hob dabei hervor, dass der damalige Oberbürgermeister und die Gründungsmitglieder mit der Vereinsgründung beabsichtigten alle relevanten juristischen Bereiche zu einer Mitarbeit zu gewinnen. Dies sei auf beeindruckende Weise gelungen und die Verlagerung des Justizzentrums konnte erfolgreich verhindert werden.
Der Verein verfolgt inzwischen andere Schwerpunkte, u.a. sucht der Verein mit festen Veranstaltungen die breite Öffentlichkeit um einen aktiven Beitrag zu einem demokratisch gefestigten Rechtsstaat zu leisten. Darüber hinaus finden regelmäßige juristische Fortbildungsveranstaltungen usw. statt.
Es wurde betont, dass der Verein Pro Justiz e.V. sich aufgrund seines Selbstverständnisses und seines Satzungszweckes als fester Kooperationspartner im lokalen Bündnis zum Erhalt und für den Einsatz von Demokratie in einem Rechtsstaat ansieht. Deshalb erfolgten auch in der Vergangenheit mehrere Antragstellungen und Beteiligungen im Rahmen von „Demokratie leben“ in Koblenz.
In diesem Kontext wurde die große Bedeutung des Justizstandorts – auch als großer Arbeitgeber- für die Stadt Koblenz erörtert, deren Rolle auch von Oberbürgermeister David Langner als immens wichtig erachtet wird. Leitender Oberstaatsanwalt Kruse berichtete in diesem Zusammenhang über das große Interesse der Öffentliche und Stadtgesellschaft an den im vergangenen Jahr stattgefundenen „Woche der Justiz“, in der das Justizzentrum seine Pforten öffnet.
Im Hinblick auch auf die von Pro Justiz anstehende Veranstaltung mit Dr. Thomas de Maiziere am 08.06.2026 zur Agenda der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ im Justizzentrum diskutierten die Anwesenden mit OB Langner auch über beabsichtigte bürokratische Vereinfachungsverfahren der Stadtverwaltung Koblenz im Zuge der Digitalisierung im Austausch mit Land Rheinland-Pfalz und anderen Kommunen im Städtetag.
Auf Anregung von Herrn Kruse wird die Idee aufgegriffen, im Monat November als Monat der Erinnerungskultur mit verschiedenen relevanten Akteurinnen und Akteuren mehrere Veranstaltungsformate zu planen, um die Sichtbarkeit der Jüdischen Gemeinde in Koblenz zu erhöhen. Margit Theis-Scholz hat dazu bereits mehrere Gespräche geführt. Der Verein Pro Justiz soll dabei koordinierend und unterstützend aktiv werden.
Das gemeinsame Gespräch wurde durch die Aspekte für Beispiele der möglichen Bürgerbeteiligung in Koblenz sowie den Austausch über die in den letzten Jahren verstärkt umgesetzten Maßnahmen zum Ausbau von Fahrradwegen und Auswirkungen auf die gesamte Verkehrssituation inhaltlich abgerundet.
Konsens bestand darin, auch künftig in einem intensiven Austausch zu bleiben und so zu einem lebendigen Diskurs in der Stadtgesellschaft aktiv und konstruktiv beizutragen.
(PD Dr. Margit Theis-Scholz)
Auf dem Bild sind vlnr: Jörg Häger, Harald Kruse, Susanne Terhorst, Pascal Badziong, Margit Theis-Scholz, OB David Langner, Wolfgang Fensch, Theodor Enders, Bertram Weirich
Bitte schon mal vormerken:
Am 8. Juni 2026 kommt Herr Dr. Thomas de Maizière zu einem entsprechenden Vortrag zu uns nach Koblenz!
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