39. Justizfußballturnier am 14. Juni 2019 auf der Rhein-Insel Niederwerth

39. Justizfußballturnier am 14. Juni 2019 auf der Rhein-Insel Niederwerth

Auch das diesjährige Justiz-Fußball-Turnier wurde von Pro Justiz Rheinland e.V. wieder unterstützt. Dieses Turnier ermöglicht das Kennenlernen und den Austausch zwischen Gerichten, Rechtsanwälten, Staatsanwaltschaften und Mitarbeitern der Vollzugsanstalten. Erstmals nahmen auch 2 Mannschaften (des Landkreises MYK und der Stadt Koblenz) mit Spielern aus ganz verschiedenen Ländern teil, die in Migrationsprojekten tätig sind bzw. betreut werden. Pro Justiz Rheinland e.V. fördert auch diese Integrationsbemühungen nachdrücklich durch Kurse, die ein Hineinleben in unseren Rechtsstaat fördern sollen (s. auch weitere Beiträge und Informationen auf unserer homepage).
Nachfolgend ein Bericht des Landkreises, der die Siegermannschaft 2019 stellte.

… und in 2020 wäre dann das 40. Turnier dran !

Fußballteam „Projekt ZWO“ doppelt erfolgreich

Gewinn des 39. Justizfußballturniers eröffnet zwei Spielern zusätzliche sportliche Chance


Siegermannschaft des Landkreises MYK mit dem Vorjahressieger (Justizvollzugsanstalt Koblenz)

KREIS MYK. Kürzlich fand erneut das traditionsreiche Justizfußballturnier auf der Rheininsel Niederwerth statt. Das internationale Team des „Projektes ZWO“ der Kreisverwaltung Mayen Koblenz gewann das Turnier und darf den durch Staatssekretär Phillip Fernis überreichten Wanderpokal für die nächsten 12 Monate behalten. Zwei Teamspieler können sich noch weiter als Fußballer im Landkreis beweisen.

Die Behördenleiterin der Justizvollzugsanstalt Koblenz, Andrea Kästner, hatte für den Vorjahressieger aus ihrer Behörde offiziell zu dem Turnier eingeladen. Die Juristenvereinigung „Pro Justiz“, ein Kooperationspartner im Projekt ZWO, unterstützt die Veranstaltung finanziell. Neben den Justizbehörden aus Koblenz und Umgebung wurden die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und die Stadtverwaltung Koblenz gebeten, eine Mannschaft mit Migranten aufzustellen.

Das „Projekt ZWO – Zuwanderer integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ stellte gemeinsam mit einigen Migrantenorganisationen eine internationale Fußballmannschaft aus fünf Nationen zusammen. Die Spieler des neuen Projekt-Fußballteams sind zwischen 18 und 50 Jahre alt und trafen sich erst zwei Tage vor dem Wettbewerb, um gemeinsam zu trainieren.

Am Turniertag traten neun Mannschaften gegeneinander an. Als Gruppensieger der Gruppe A konnte das Team aus dem Projekt ZWO auch das Finale in einem spannenden Duell für sich entscheiden. Das unterlegene Team der Justizvollzugsanstalt Koblenz, Vorjahressieger, gratulierte dem internationalen Team zum ersten Platz.

Burkhard Nauroth, Erster Kreisbeigeordneter, zeigte sich nicht nur erfreut über das Auftreten und das Ergebnis der neuen Mannschaft: „Es war schon klasse, dass es den Mitarbeitern des Projektes ZWO gelungen ist, spontan ein internationales Team für das Justizfußballturnier zusammen zu stellen. Dass wir mit der Mannschaft auch noch den Wanderpokal in die Kreisverwaltung holen konnten, war ein erster, toller Erfolg!“
Zwei Spieler des Fußballteams konnten während des Turniers erfolgreich an den SV Niederwerth vermittelt werden. „Das ist ein doppelter Erfolg, zu dem ich den Spielern besonders gratuliere“, so Burkhard Nauroth.

Das „Projekt ZWO“ in der Kreisverwaltung Mayen Koblenz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU kofinanziert. Projektleiter, Michael Kock und sein Team sind erreichbar unter 0261/108-655.

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